Bau des REWE-Marktes in Westerburg geht weiter

In einem Jahr soll der neue Supermarkt eröffnet werden Wbg. Rewe Baufortschritt 10 2019.01
 
Kürzlich wurde mit den Bauarbeiten des neuen REWE-Petz Marktes auf dem ehemaligen Schwinn-Gelände begonnen. Um sich über den aktuellen Stand und den Baufortschritt zu informieren, traf sich Stadtbürgermeister Janick Pape dieser Tage mit Maike Sanktjohanser (Geschäftsführende Gesellschafterin der Petz REWE GmbH aus Wissen), deren Mitarbeiter Johannes Theis sowie den Architekten Oliver Lörsch und Michael Mohl (Juhr Klein Lörsch Architekten Ingenieure GmbH aus Neuwied). Mit dabei war auch Florian Schneider vom Bauamt der Verbandsgemeindeverwaltung Westerburg. 
„Wir freuen uns als Stadt nach wie vor sehr, dass im Eingangsbereich ein so hochwertiger Markt ansiedeln wird“, so der Bürgermeister, der die Gäste im Rathaus herzlich willkommen hieß.
Wbg. Rewe Baufortschritt 10 2019.01
 

Stadtbürgermeister Janick Pape (von links) sprach mit Maike Sanktjohanser, Johannes Theis (beide Petz REWE), Michael Mohl, Oliver Lörsch (beide JKL Architekten) und Florian Schneider (Bauamt VG) über den Fortschritt der Bauarbeiten am neuen REWE-Petz Markt in Westerburg.


Mit der Eröffnung des REWE-Petz Marktes, die im Herbst 2020 gefeiert werden soll, verspricht sich Pape eine Belebung der Innenstadt. Sehr wahrscheinlich würden auch die umliegenden Geschäfte durch die Laufkundschaft profitieren, hofft der Stadtchef.
„Die Baufirma, die die Erdarbeiten durchführte, war schneller fertig als geplant“, berichtete Maike Sanktjohanser. Deshalb sei es dann auf der Baustelle ruhig geworden, führt sie weiter aus. Doch in der nächsten Woche werde an der großen Baugrube weitergearbeitet. Derzeit würden die ersten Beton-Fertigteile gegossen, war von den bauausführenden Architekten zu erfahren. Der Rohbau erfolge im Frühjahr. Die Bauzeit betrage rund ein Jahr.
Wie im Gespräch weiter zu erfahren war, bevorzugt die REWE-Petz Gruppe Standorte im ländlichen Bereich. Hierauf sei das Vertriebskonzept optimal ausgerichtet. „Westerburg passt gut ins Verbreitungsgebiet“, hob Maike Sanktjohanser hervor.
     Der neue Rewe-Markt
Nach und nach wurden insgesamt zwei Wohnhäuser, ein Geschäftshaus und auch das ehemalige Schwinn-Gebäude angekauft und abgerissen. Somit steht dem Investor jetzt eine Gesamtfläche von rund 5.000 Quadratmetern zur Verfügung. Der neue REWE-Petz Markt wird eine Verkaufsfläche von ca. 2.100 Quadratmetern haben. Für die künftigen Fahrkunden wird neben einem ebenerdigen Außenparkplatz mit rund 50 Parkplätzen auch eine offene Parkgarage mit nochmals 50 bis 60 Parkplätzen angelegt. Bei der Parkgarage sei die Ausfahrt ausschließlich über die unterhalb gelegene Straße An der Hofwiese möglich. Die Anlieferung der Waren erfolge über die Herbert-Dohnalek-Straße. Dort können die Fahrzeuge über einen Anlieferhof ins Gebäude einfahren. Da das Tor verschließbar sei, erfolge die Entladung geräuscharm. Auch generell werde der Lärmschutz eingehalten. Neueste Geräte kommen bei Lüftungs-, Klima- und Kältetechnik in Einsatz. Wie weiter zu erfahren war, bevorzugt es der Investor, bei der Umsetzung des gesamten Bauvorhabens mit regionalen Handwerkern zu arbeiten.
Bereichert wird das breit gefächerte Angebot des REWE-Petz Marktes, wozu auch eine Wurst- und Käsetheke gehört, durch die Mühlenbäckerei Jung aus Westerburg, die neben einem Verkaufs- und Café-Bereich auch eine kleine Außenterrasse mit genügend Sitzgelegenheiten nutzen kann.
Bedingt durch die Hanglage ist ein Gebäude mit mehreren Ebenen geplant. „Hierbei handelt es sich um eine hochwertige Architektur. Es ist kein typischer Flachbau“, merkten die Architekten an und wiesen auch auf den geplanten Aufzug hin, so dass die Kunden barrierefrei alle Etagen erreichen können.
Der Eingangsbereich wird eine Höhe von mehr als acht Metern haben und durch eine markante Glasfassade bestimmt, wobei der Farbton Rot im Mittelpunkt steht.
Auch die Mitarbeiterfrage vor Ort sei bereits geklärt: „Wir werden mit dem bestehenden Team umziehen“, verkündete Maike Sanktjohanser. Noch offen ist hingegen die spätere Nutzung des derzeitigen REWE-Gebäudes, wobei bereits Gespräche mit den Vermietern laufen.  (Text und Foto: Ulrike Preis)

 

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