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Neues Jugendzentrum in Westerburg soll Ende des Jahres bezugsfertig sein

Umfangreiche Sanierung lässt Gebäude heller und freundlicher werdenWbg. Stadt JUZ Baustellentermin 03 2026.1

Ende diesen Jahres soll das neue Jugendzentrum in der Stadionstraße bezugsfertig sein. Eine umfangreiche Sanierung des ehemaligen Sportlerheims des TuS Westerburg am Westerwaldstadion wird das Gebäude in neuem Glanz erstrahlen lassen. Es soll modern, hell und freundlich gestaltet werden und den Jugendlichen aus der Verbandsgemeinde Westerburg einen neuen attraktiven Treffpunkt

bieten.

„Doch bis dahin wird sich hier noch einiges verändern“, sieht Stadtbürgermeister Janick Pape voller Vorfreude den umfangreichen Baumaßnahmen entgegen. Dieser Tage traf er sich mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westerburg, Markus Hof, Architektin Nicola Schäfer (Arch.-Büro Schäfer Westerburg) und Cordula Simmons von der Else Schütz-Stiftung bei einem Ortstermin, um über den aktuellen Stand des Projektes zu informieren.

Über die Wintermonate war bereits die Räumung durch den TuS Westerburg erfolgt, während die Stadt in Eigenleistung erste Rohbauarbeiten und den Rückbau der bisherigen Sanitär-, Dusch- und Umkleidebereiche erledigte. Wie der Stadtchef berichtete, soll es einen neuen Eingang von der Straße „Am Stadion“ geben. „So geben wir dem Gebäude ein neues Gesicht“, erläuterte Nicola Müller. Neue Fensterelemente und helle Aktustikdecken sollen für ein helles und freundliches Ambiente bieten. „Das sorgt für ein ganz anderes Raumgefühlt“, waren sich die Anwesenden einig. Das eingeschossige Gebäude soll auch einen barrierefreien Sanitärbereich bekommen.

Wbg. Stadt JUZ Baustellentermin 03 2026.1

von rechts: Stadtbürgermeister Janick Pape, Architektin Nicola Müller, Cordula Simmons (Else Schütz-Stifung) und der Bürgermeister der VG Westerburg, Markus Hof.

„Das ist eine gute Umnutzung, aber auch unfassbar viel Arbeit“, stellte Corula Simmons fest. Gerne unterstütze ihre Stiftung das großartige Projekt, welches alle Kinder und Jugendlichen aus der Verbandsgemeinde Westerburg ansprechen soll. „Wir warten jetzt noch auf die Baugenehmigung und dann kann es mit der Vergabe der weiteren Bauarbeiten losgehen“, freute sich Pape. Sehr zufrieden mit der Umsetzung des Plans ist auch Markus Hof, der auf die Synergieeffekte mit den benachbarten Sportstätten und dem Schulzentrum hinwies.

                          Ausbau des freizeitlichen Angebots für Kinder und Jugendliche

Ziel des Projektes ist die Sicherung und der Ausbau des freizeitlichen Angebots für Kinder und Jugendliche. Die Funktion als Treffpunkt im Rahmen des „offenen Treffs“ soll ausgeweitet werden und durch die Nähe zu den örtlichen Schulen ein Ergänzungsangebot für Schülerinnen und Schüler aus der gesamten Region darstellen. Dabei dient das Jugendzentrum als Anlaufstelle  über das bestehende, ehrenamtliche Angebot der sportlichen, kulturellen Vereine oder Hilfsorganisationen hinaus. Allgemein ist nach Jahren, in denen durch die Corona-Pandemie massive Einschränkungen für Familien und insbesondere Kinder und Jugendliche auftraten, die Schaffung von solchen Angeboten für gesellschaftlichen Zusammenhalt und persönliche Beziehungen zur örtlichen Gemeinschaft besonders wichtig. Betont werden soll auch die Möglichkeit, mit den Mitarbeitern des Zentrums innerhalb eines vertraulichen Raums Gespräche bei persönlichen Problemen führen zu können und hierüber schnell mit passenden Hilfsangeboten (insbesondere hinsichtlich der Missbrauchsprävention) in Kontakt gebracht werden zu können. Dies kommt der Stärkung von Resilienz und dem persönlichen Selbstbewusstsein der Kinder und Jugendlichen zugute. In Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Schulsozialarbeit oder örtlichen caritativen Einrichtungen können sozialen Problemen präventiv begegnet werden. Hier ist auch die gezielte Durchführung von Workshops zu unterschiedlichen Thematiken angestrebt. Hierdurch sollen je nach Interessen kulturelle und künstlerische Bildung erfolgen, Medienkompetenz unterstützt und Fertigkeiten zur Alltagsbewältigung vermittelt werden. Ein zusätzlicher Standortvorteil ist auch die Möglichkeit, die Einrichtung zukünftig barrierefrei zu gestalten. Im Bestandgebäude in der Neustraße ist dies durch zwei große Treppenanlagen aktuell nicht gegeben.