Weitere Themen

Ehemaliges „Kaufhaus Schwinn“ wird bald abgerissen PDF Drucken E-Mail

In Westerburg soll jetzt auch ein Drogeriemarkt gebaut werdenKoch Drogerie Ank 09 2018

Wie Westerburgs Stadtbürgermeister Ralf Seekatz auf der letzten Stadtratssitzung am vergangenen Donnerstag mitteilte, werde mit dem Abbruch des ehemaligen „Kaufhauses Schwinn“ ab dem 15. Oktober gerechnet. Derzeit laufe noch die Ausschreibung über die Vergabe der Abbrucharbeiten. Auf dem Gelände wird bald ein neuer REWE-XL Markt entstehen. Außerdem sei es beabsichtigt, links neben dem Aldi-Markt einen großen Drogeriemarkt zu errichten.

Wie zu erfahren war, möchte Aldi seinen Markt um rund 300 Quadratmeter vergrößern. Nach verschiedenen Abstimmungsgesprächen, auch mit den übergeordneten Dienststellen und Planungsbehörden, sei die Stadt gemeinsam mit der Firma Koch zu dem Entschluss gelangt, dass ein Bebauungsplan, der die Bezeichnung „Günther-Koch-Straße - Teil 1“ trägt, im vereinfachten Verfahren hier aufzustellen sei. Der Vorteil dieses Plans liege darin, dass zeitnah mit einer Umsetzung gerechnet werden kann. Somit würden die Einkaufsmöglichkeiten in diesem Bereich erheblich verbessert. Weitere Ausführungen hierzu erläuterte Daniel Hesser vom Planungsbüro ISU aus Bitburg.

Koch Drogerie Ank 09 2018

 

Links neben dem Aldi-Markt soll ein großer Drogeriemarkt errichtet werden

Freies WLAN
Eine positive Nachricht war auch, dass freies WLAN auf dem Rathausplatz bereits eingerichtet wurde. Erfreulicherweise habe sich die Nassauische Sparkasse am Alten Markt bereit erklärt, dass an ihrem Gebäude ebenfalls ein Hotspot eingerichtet werden kann. „Somit werden wir in Kürze auf beiden Plätzen freies WLAN zur Verfügung haben“, freute sich Seekatz.
Aus der Stadthalle konnte er berichten, dass die neue Gastronomie sehr gut angenommen werde und dass sich somit die Investitionen, die nicht unerheblich waren, gelohnt haben. „Wir sind froh, ein Pächterehepaar gefunden zu haben, welches sein Handwerk versteht und hohen Zuspruch aus der Bevölkerung erfährt“, lobte Seekatz.

Pfefferkuchenmarkt
Auf Wunsch des Gewerbevereins und des Arbeitskreises findet der nächste Pfefferkuchenmarkt auf dem Rathausplatz statt. Der Vorteil liege hier ganz klar in der Nutzung des Ratssaalgebäudes bei schlechtem Wetter. Auf der großen Wiese könne sicherlich auch wieder ein Streichelzoo aufgebaut werden. Nach vielen Sitzungen des Arbeitskreises sei wieder ein attraktives Programm zusammengestellt worden, so Seekatz weiter. Als Festwirtin konnte Jaqueline Möbes von der Gaststätte „Klimperkasten“ gewonnen werden. Es gibt auch die Idee, an gleicher Stelle einen Wintermarkt im Januar anzubieten.

Straßenbauarbeiten
Die derzeitigen Straßenbaumaßnahmen im Stadtgebiet konnten im Bereich des Hilserberges fristgerecht abgeschlossen werden. Der Kreuzungsbereich in Höhe des Hotels Deynique wurde entschärft und auch die Gehweganlage wurde entsprechend verbessert.

Wie der Bürgermeister weiter mitteilte, laufen die Baumaßnahmen im Bereich Gemündener Tor/Tiergartenstraße derzeit sehr gut. „Wir sind hier sogar vor dem Bauzeitenplan. Die zuständige Baukommission wird sich diese Straßenbaumaßnahme in Kürze ansehen“, so Seekatz.

Ebenfalls laufen derzeit die Planungen zum weiteren Ausbau der Tiergartenstraße bis zur Ecke Stadionstraße. Hierzu finden derzeit die Abstimmungsgespräche mit dem LBM statt, ob in diesem Bereich eine Kreiselanlage errichtet werden kann oder nicht. Da auch Grunderwerb zu tätigen ist, werde die Baukommission sich auch diesen Bereich demnächst genauer anschauen und dann entsprechend berichten. Parallel hierzu teilte Seekatz mit, dass ebenfalls die Straßenplanungen bis zum Bereich der Abfahrt Wengenroth auf die Umgehung in Auftrag gegeben wurden. Da insgesamt die Straße von Wengenroth über die Tiergartenstraße/Gemündener Tor und die Langgasse als wichtige Verkehrsstraße eingestuft sei, könne auch hier mit erheblichen Zuschüssen gerechnet werden.

Zur Anlegung von zusätzlichen Parkplätzen für den Oberstadtbereich wurde ein Anwesen in der Graf-Konrad-Straße erworben. Dieses soll abgebrochen und Parkplätze errichtet werden. Der Grunderwerb sei bereits getätigt. „Für den Abbruch und die Anlegung des Parkplatzes warten wir nun auf die Zustimmung der zuschussgebenden Behörde. Sobald diese vorliegt, kann mit den Arbeiten begonnen werden“, äußerte sich der Bürgermeister weiter.

Weiter sei zu berichten, dass in Kürze eine Spezialfirma mit dem sogenannten Patch-Verfahren eine Vielzahl von Straßenschäden in Westerburg und den Stadtteilen beseitigen werde. Eine entsprechende Auftragsvergabe auch zur Rissesanierung wurde vom Haupt-, Bau- und Finanzausschuss in der jüngsten Sitzung vergeben. Das Auftragsvolumen hierbei beträgt rund 25.000 Euro.

Im Bereich der Oberstadt soll noch in diesem Jahr mit der Altstadtbeschilderung begonnen werden. Hierbei sei es geplant, zunächst an der Freilichtbühne, am Gemündener Tor/Burgmannenhaus und auf dem Bürgersteig vor der alten Synagoge Informationstafeln aufzustellen, die dann auch für Stadtführungen genutzt werden können. Die SPD hatte seinerzeit für das Burgmannenhaus eine solche Tafel beantragt. Die Textgestaltung erfolge im Rahmen eines Projektes der Berufsbildenden Schule in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchivar und der Geschichtswerkstatt.

Spielplätze
Angesprochen wurde auch der große Spielplatz im Bereich der Hofwiese, auf dem jetzt nach und nach alle Geräte auf Edelstahlbasis umgebaut wurden. Besonders kostenintensiv sei hier das große Klettergerüst zu nennen. Hier wurden im laufenden Jahr noch einmal 7.000 Euro aufgewandt, um die restlichen Holzbalken zu ersetzen. „Somit haben wir in den vergangenen Jahren fast 40.000 Euro in unsere Spielplätze in den Stadtteilen und der Stadt Westerburg investiert“, hob der Bürgermeister hervor. Langfristig mache es sich bezahlt, einen Großteil der Geräte in Edelstahl vorzuhalten. „Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei den vielen Spendern und auch beim Verschönerungsverein bedanken, die erheblich dazu beigetragen haben, dass die Kosten nicht komplett von der Stadt getragen werden mussten“, sagte Seekatz.

In der vergangenen Sitzung des Haupt-, Bau- und Finanzausschusses wurde beschlossen, dass der Skiclub Westerburg bei der Reparatur der Liftanlage finanziell unterstützt werden soll. Derzeit werde noch geprüft, welchen Beitrag die Versicherung hierzu leisten kann. Alle Verantwortlichen seien sich aber darüber einig, dass die durch den Sturm entstandenen Schäden an der Skiliftanlage bis zum nächsten Winter beseitigt sein müssen.

Ebenfalls hat der Ausschuss einem Zuschuss für die Geschichtswerkstatt zugestimmt, die einen Gedichtband des bekannten Westerburgers Friedel Schweitzer herausbringen möchte.

 

www.stadt-westerburg.de verwendet Cookies, um die Webseite zu optimieren und Ihnen den Besuch angenehm zu gestalten. Wenn Sie unseren Service weiterhin nutzen, gehen wir davon aus, dass Sie der Verwendung von Cookies zustimmen. Weitere Informationen zu den von uns verwendeten Cookies und deren Löschung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cokkies von dieser Seite.